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Die Mitglieder des Vereins Freundeskreis Waldkrankenhaus Köppern e.V. unterstützen ehrenamtlich Patienten im Waldkrankenhaus durch Ausrichtung von Aktivitäten für und mit den Patienten. Mit diesen Mitteln tragen wir zum Abbau von Vorurteilen gegenüber psychisch Kranken und suchtmittelabhängigen Menschen bei und fördern deren Integration in die Gesellschaft. Hier möchten wir mit Anderen in Kontakt treten!

Freundeskreis Waldkrankenhaus Köppern e.V.

Kompetent mit Menschen

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Die Köpperner Anstalt gehörte zu den frühesten durch die öffentliche Hand finanzierten Gründungen für Nervenkranke. In den Jahren 1910 – 1913 wurden zusätzlich sechs Landhäuser (2 Häuser für Nervenkranke sowie 4 Gebäude für psychisch Kranke) errichtet, so daß schließlich 130 Betten in Köppern zur Verfügung standen. Im Jahr 1918 wurde die neue Anstalt unter einem eigenen ärztlichen Leiter gegenüber der Frankfurter Hauptanstalt unabhängig.

Mit Ausbruch des ersten Weltkrieges wurden der Nervenheilanstalt Aufgaben eines Reservelazaretts zugewiesen, in dem überwiegend psychisch kranke Soldaten versorgt wurden. Während der Zeit der Weimarer Republik diente die auf 200 Betten erweiterte Köpperner Einrichtung u.a. als Sanatorium und bezog die Teichmühle bei Köppern (Erwerb 1918) als Altersheim so wie das sog. Institut Garnier als Kinder- und später Erholungsheim für Frauen (Erwerb 1922) mit ein. Die Köpperner Einrichtung galt in dieser Zeit trotz verschiedener Investitionen als rückständig.

Mit dem Neubau der Universitätsnervenklinik in Frankfurt-Niederrad im Jahr 1930 sowie mit dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise geriet die Köpperner Anstalt mehr und mehr in wirtschaftliche Nöte. Der ärztliche Leiter der Einrichtung, Dr.Max Meyer, nahm auf Drängen der Stadt Frankfurt in 4 der 6 Landhäuser nur noch chronisch kranke und alte Menschen auf. Die Entlassung der jüdischen Ärzte auch in Köppern im Jahre 1933 trug dazu bei, daß die Nervenheilanstalt in Köppern einer neuen Bestimmung zugeführt wurde. 1934 übernahm die Frankfurter Stiftung „Hospital zum Heiligen Geist“ die Verwaltung der „Frankfurter Pflegeanstalt Köppern“ und versorgte hier etwa 250 alte Menschen aus der Großstadt. Um den Beginn des 2. Weltkrieges ging an die Stiftung die Anweisung, Teile der Köpperner Pflegeanstalt zu Lazarettzwecken freizumachen. Etwa 350 alte und häufig bettlägerige Pfleglinge wurden

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