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Die Mitglieder des Vereins Freundeskreis Waldkrankenhaus Köppern e.V. unterstützen ehrenamtlich Patienten im Waldkrankenhaus durch Ausrichtung von Aktivitäten für und mit den Patienten. Mit diesen Mitteln tragen wir zum Abbau von Vorurteilen gegenüber psychisch Kranken und suchtmittelabhängigen Menschen bei und fördern deren Integration in die Gesellschaft. Hier möchten wir mit Anderen in Kontakt treten!

Freundeskreis Waldkrankenhaus Köppern e.V.

Kompetent mit Menschen

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Die ständige Überfüllung der „Anstalt für Irre und Epileptische“ führte bei den Aufsichtsbehörden zu Beanstandungen. Um hier Abhilfe zu schaffen, verhandelte die Stadt Frankfurt am Main ab 1892 mit dem Kommunalverband Wiesbaden über den Bau einer weiteren Irrenanstalt. Sioli veröffentlichte zu diesem Problem seine Ansichten. Seiner Meinung nach sollte die Aufgabe dieser neuen Anstalt darin bestehen

„....alle die Kranken der hiesigen Anstalt abzunehmen, die hier nicht mehr zweckmäßig untergebracht sind. Dies sind die Reconvalescenten, ferner solche Besserungsfähige, bei denen man durch zweckmäßige Beschäftigung im Freien eine schnellere Besserung erhofft, sodann alle chronischen Kranken, bei denen zu befürchten steht, dass eine Unheilbarkeit des Leidens eintritt“.

Dem Drängen von Sioli, aus Kapazitätsgründen aber auch aus Gründen eines eigenen Behandlungskonzeptes für chronisch Kranke eine „Irrencolonie“ in Form eines Landgutes zu schaffen, das einerseits hinreichend weit von der Stadt entfernt ist, um die Kranken nicht der Belästigung durch die Neugier des großstädtischen Publikums auszusetzen, und das andererseits in der Nähe einer nicht über zwei Meilen von Frankfurt am Main entfernten Bahnstation liegen sollte, um den Angehörigen den Besuch zu erleichtern, wurde seitens der Stadt Frankfurt am Main am 25. Oktober 1895 mit der Eröffnung der sogenannten „Filiale A“, dem „Prächtershof“, in Frankfurt am Main in Bornheim in der Scheidswaldstraße 32 nachgegeben. Hier sollten bis zu 50 ruhige Geisteskranke - vorwiegend Epileptiker - unter Aufsicht eines Assistenzarztes untergebracht werden. Noch im Jahr 1895 wurden 24 Männer und 14 Frauen hierhin verlegt.

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