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Die Mitglieder des Vereins Freundeskreis Waldkrankenhaus Köppern e.V. unterstützen ehrenamtlich Patienten im Waldkrankenhaus durch Ausrichtung von Aktivitäten für und mit den Patienten. Mit diesen Mitteln tragen wir zum Abbau von Vorurteilen gegenüber psychisch Kranken und suchtmittelabhängigen Menschen bei und fördern deren Integration in die Gesellschaft. Hier möchten wir mit Anderen in Kontakt treten!

Freundeskreis Waldkrankenhaus Köppern e.V.

Kompetent mit Menschen

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Nach den von Sioli am 21. Mai 1908 der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt vorgelegten Plänen, sollte sich die Anlage in Köppern in zwei räumlich voneinander getrennte Abteilungen gliedern. Für Geisteskranke sollten auf dem südlich der „Hüttenmühle“ liegenden Heideland, dem sogenannten „Neuefeld“, vollständig eingefriedet insgesamt vier Landhäuser errichtet werden, und zwar zwei Landhäuser für je 24 Patienten und zwei Landhäuser für je 15 Patienten. Männer- und Frauenabteilungen sollten voreinander getrennt sein.

Für Nervenkranke sollten zwei Landhäuser für je 24 Patienten auf der Anhöhe nordöstlich der „Hüttenmühle“ errichtet werden.

In den bestehenden Gebäuden der Hüttenmühle sollte durch An-, Aus- und Umbau die Küche erweitert, eine Waschküche mit Bügelstube eingerichtet und Platz für Ärzte und Personal geschaffen werden.

Von seiten der Stadt Frankfurt am Main gab es wegen der Baukosten, aber auch wegen der zu erwartenden Folgekosten, Widerstände gegen das Vorhaben. Obwohl Sioli sein Konzept schon am 21. Mai 1908 der Stadtverordnetenversammlung vorgelegt hatte, das am 28. November des gleichen Jahres in der Magistratssitzung behandelt wurde, wurde das Thema erst ein Jahr später in der Magistratssitzung am 21. Dezember 1909 erneut aufgegriffen und diskutiert. Die Sitzungsniederschrift sagt hierzu folgendes aus:

„Die Vorlage kann erst jetzt erfolgen, weil vorher die erforderlichen Grundstücke zur Arrondierung des Anstaltsgeländes erworben werden mussten und das Gelände selbst in mehrjähriger Arbeit, die von den Pfleglingen der Anstalt geleistet wurde, für die Zwecke der Bebauung hergerichtet werden musste und längere Verhandlungen prinzipieller Natur geraume Zeit beanspruchen“.

Diese Formulierung lässt allerdings eher vermuten, dass es der Stadt Frankfurt am Main mit dem Projekt nicht eilte, allenfalls hatten vielleicht die Mitglieder des Magistrats Sioli gegenüber ein schlechtes Gewissen.

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