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Die Mitglieder des Vereins Freundeskreis Waldkrankenhaus Köppern e.V. unterstützen ehrenamtlich Patienten im Waldkrankenhaus durch Ausrichtung von Aktivitäten für und mit den Patienten. Mit diesen Mitteln tragen wir zum Abbau von Vorurteilen gegenüber psychisch Kranken und suchtmittelabhängigen Menschen bei und fördern deren Integration in die Gesellschaft. Hier möchten wir mit Anderen in Kontakt treten!

Freundeskreis Waldkrankenhaus Köppern e.V.

Kompetent mit Menschen

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Es war nicht zuletzt Siolis eigene Begeisterung, mit der er die Verantwortlichen im Magistrat und der Stadtverordnetenversammlung in Frankfurt am Main für

den Kauf der „Hüttenmühle“ überzeugte. Die Lage beschreibt er wie folgt:

„Die Lage des gekauften Grund und Bodens ist eine der schönsten um Frankfurt, zwar 27 km von der Stadt entfernt, am Südostabhang des Taunusgebirges 20 Minuten oberhalb des Dorfes Köppern, am Ausgang des romantisch gelegenen Köpperner Tales zu beidenm Seiten des Erlenbaches. Das Köpperner Tal erstreckt sich als einm schluchtenartiger Einschnitt von steilen Abhängen zweier Bergketten zum Teil mit felsigen Abstürzen eingefasst, von Westen nach Osten von der Lochmühle bis zur Hüttenmühle etwa 4 km lang und fällt in dieser Strecke etwa 100 Meter ab“.

Siolis Pläne verwirklichten sich am 23. Februar 1901, als der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main der Stadtverordnetenversammlung den Eilantrag vorlegte,

„...sich mit der Erwerbung der Hüttenmühle bei Köppern im Taunus und des zur Arrondierung erforderlichen Geländes zum Zwecke der Erweiterung der „Anstalt für Irre und Epileptische“ einverstanden zu erklären und dafür den gesamten Kostenpreis von 151.000 Mark zu bewilligen.“

In der Begründung hieß es dazu:

„...wird sich unsere Stadt rühmen dürfen, dass sie die erste Gemeinde Deutschlands ist, die aus ihren Mitteln eine Anstalt für unbemittelte Nervenkranke errichtet. In dem reichen Kranz der Krankenanstalten Frankfurts wird eine neue hoffnungsreiche Blüte hinzukommen, und s wird in Zukunft für eine Zahl schwerer Kranker in befriedigender Weise gesorgt werden, denen bisher die gebührende Sorgfalt noch nicht gewidmet worden ist.“

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