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Die Mitglieder des Vereins Freundeskreis Waldkrankenhaus Köppern e.V. unterstützen ehrenamtlich Patienten im Waldkrankenhaus durch Ausrichtung von Aktivitäten für und mit den Patienten. Mit diesen Mitteln tragen wir zum Abbau von Vorurteilen gegenüber psychisch Kranken und suchtmittelabhängigen Menschen bei und fördern deren Integration in die Gesellschaft. Hier möchten wir mit Anderen in Kontakt treten!

Freundeskreis Waldkrankenhaus Köppern e.V.

Kompetent mit Menschen

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Die Arbeit an der frischen Luft in einer landschaftlich schönen Umgebung war bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts als positive Stimulans für Irre empfohlen worden. Die Einstellung dazu, ob eine „agricole Colonie“ die bessere oder die schlechtere Versorgungsform als die klassische Irrenanstalt sei, entwickelte sich zu einem Schulenstreit, der die Psychiater in zwei Lager spaltete. Ihre Anschauung über die Leistungsfähigkeit der arbeitenden Patienten ging weit auseinander.

Nach längerem vergeblichen Suchen fand dann auch Sioli mit der Hüttenmühle im Köpperner Tal einen aus seiner Sicht geeigneten Standort als Dependance zur Erweiterung der „Anstalt für Irre und Epileptiker“ in Frankfurt am Main. Die Hüttenmühle wurde um das Jahr 1570 erbaut und ist mit ziemlicher Sicherheit meine der ältesten Köpperner Mühlen. Das Baujahr geht aus einem alten Erbleihbrief hervor. Sie war ursprünglich eine Getreidemühle, wechselte häufig

Hüttenmühle

ihre Besitzer, verfiel und wurde um das Jahr 1690 als Papiermühle von einem Müller Herbert aus Cleeberg wieder in Betrieb genommen, der sie 1703 an einen Papiermüller namens Sebald Singeysen aus der Schweiz verkaufte. Sebald Singeysen war ein Vorfahre der noch heute in Köppern ansässigen Familien Sengeisen. Die weiteren Besitzer waren dann Johann Josef und danach Jakob Sengeisen. Nach weiteren vier Inhabern gelangte sie 1818 in den Besitz des Papiermüllers Heinrich Hüttenmüller, der sie von einem Buchhändler Brönner aus Frankfurt am Main erworben hatte. Im Jahre 1857 wurde die Mühle von Karl Hüttenmüller übernommen. Von diesem Inhaber rührt auch der Name „Hüttenmühle“ her.

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